Hintergrund

Challenge Tag 43

Vom Beobachter zum Mitgestalter

Vie­le Pro­jek­te begin­nen mit Inter­es­se und Neu­gier. Men­schen infor­mie­ren sich, ver­fol­gen Ent­wick­lun­gen und beob­ach­ten, wel­che Ideen ent­ste­hen und wel­che Zie­le ver­folgt wer­den.

Die­ser ers­te Schritt ist wich­tig.

Jede Gemein­schaft ent­steht zunächst durch Men­schen, die sich mit einer Idee beschäf­ti­gen und prü­fen, ob sie zu ihren eige­nen Vor­stel­lun­gen und Erfah­run­gen passt.

Mit der Zeit ent­steht häu­fig eine wei­te­re Fra­ge.

Wel­che Mög­lich­kei­ten gibt es, selbst einen Bei­trag zu leis­ten und Teil der Ent­wick­lung zu wer­den?

Die Ant­wort fällt in jeder Gemein­schaft unter­schied­lich aus.

Man­che Men­schen betei­li­gen sich durch ihre fach­li­chen Erfah­run­gen.

Ande­re unter­stüt­zen mit prak­ti­schen Ideen oder mit ihren Kon­tak­ten und Netz­wer­ken.

Wie­der ande­re brin­gen orga­ni­sa­to­ri­sche Fähig­kei­ten oder tech­ni­sches Wis­sen ein.

Der Über­gang vom Beob­ach­ter zum Mit­ge­stal­ter erfolgt des­halb sel­ten durch eine ein­zel­ne Ent­schei­dung.

Er ent­wi­ckelt sich häu­fig Schritt für Schritt.

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se:

  • Fra­gen stel­len und Infor­ma­tio­nen aus­tau­schen
  • eige­ne Erfah­run­gen wei­ter­ge­ben
  • an Dis­kus­sio­nen teil­neh­men
  • neue Ideen ein­brin­gen
  • Pro­jek­te beglei­ten
  • Ver­ant­wor­tung für ein­zel­ne Auf­ga­ben über­neh­men

Jede die­ser Akti­vi­tä­ten stärkt die Gemein­schaft und erwei­tert ihre Mög­lich­kei­ten.

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz und digi­ta­ler Werk­zeu­ge schafft dafür heu­te neue Vor­aus­set­zun­gen.

Men­schen kön­nen ein­fa­cher zusam­men­ar­bei­ten, unab­hän­gig von ihrem Stand­ort Erfah­run­gen aus­tau­schen und gemein­sa­me Pro­jek­te unter­stüt­zen.

Das Solidara.net möch­te genau die­se Mög­lich­kei­ten nut­zen.

Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD stellt die tech­ni­schen Grund­la­gen bereit, damit Zusam­men­ar­beit, Wis­sens­aus­tausch und gemein­sa­me Ent­wick­lung mög­lich wer­den.

Wer­ner Noske und Part­ner brin­gen ihre Erfah­run­gen aus inter­na­tio­na­ler Unter­neh­mens­be­ra­tung für Digi­ta­li­sie­rung und Busi­ness Auto­ma­ti­on in die kon­zep­tio­nel­le und stra­te­gi­sche Ent­wick­lung ein.

Die eigent­li­che Gemein­schaft ent­steht jedoch nicht durch Tech­nik.

Sie ent­steht durch Men­schen, die bereit sind, sich ein­zu­brin­gen und Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men.

Jeder Mit­ge­stal­ter war zuvor ein­mal Beob­ach­ter.

Jede akti­ve Gemein­schaft beginnt mit Men­schen, die sich ent­schei­den, den nächs­ten Schritt zu gehen und ihre Erfah­run­gen mit ande­ren zu tei­len.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit den unter­schied­li­chen For­men der Mit­ar­beit und mit der Fra­ge, wie sich Men­schen mit ganz ver­schie­de­nen Erfah­run­gen und Mög­lich­kei­ten ein­brin­gen kön­nen.