Hintergrund

Challenge Tag 52

Welche Fähigkeiten künftig gefragt sein werden

Tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen ver­än­dern Werk­zeu­ge und Arbeits­ab­läu­fe. Die Anfor­de­run­gen an Men­schen ver­än­dern sich dabei eben­falls.

Vie­le Tätig­kei­ten, die heu­te einen gro­ßen Teil der Arbeits­zeit bean­spru­chen, wer­den künf­tig durch Auto­ma­ti­sie­rung und künst­li­che Intel­li­genz unter­stützt oder teil­wei­se über­nom­men wer­den kön­nen.

Dadurch ver­schiebt sich die Bedeu­tung bestimm­ter Fähig­kei­ten.

Fach­wis­sen bleibt wei­ter­hin wich­tig.

Gleich­zei­tig gewin­nen Kom­pe­ten­zen an Bedeu­tung, die tech­ni­sche Sys­te­me nur ein­ge­schränkt über­neh­men kön­nen.

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se:

  • ana­ly­ti­sches Den­ken
  • unter­neh­me­ri­sches Urteils­ver­mö­gen
  • Krea­ti­vi­tät bei Pro­blem­lö­sun­gen
  • Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit
  • Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein
  • Lern­be­reit­schaft
  • Anpas­sungs­fä­hig­keit
  • Zusam­men­ar­beit über Fach­gren­zen hin­weg

Beson­ders wert­voll wer­den Men­schen sein, die tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten ver­ste­hen und gleich­zei­tig ihre prak­ti­schen Erfah­run­gen ein­brin­gen kön­nen.

Die Ver­bin­dung von mensch­li­cher Erfah­rung und tech­ni­scher Unter­stüt­zung wird zu einem wich­ti­gen Erfolgs­fak­tor.

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz ver­stärkt die­se Ver­än­de­run­gen zusätz­lich.

Der Zugang zu leis­tungs­fä­hi­gen Werk­zeu­gen wird für vie­le Men­schen selbst­ver­ständ­lich wer­den.

Die Unter­schie­de ent­ste­hen künf­tig weni­ger durch den Besitz von Tech­no­lo­gie und stär­ker durch die Fähig­keit, die­se Mög­lich­kei­ten sinn­voll ein­zu­set­zen.

Das Solidara.net beschäf­tigt sich genau mit die­ser Ent­wick­lung.

Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD soll Mit­glie­dern moder­ne Werk­zeu­ge bereit­stel­len und gleich­zei­tig den Aus­tausch von Erfah­run­gen und Wis­sen för­dern.

Wer­ner Noske und Part­ner brin­gen ihre Erfah­run­gen aus Digi­ta­li­sie­rung und Busi­ness Auto­ma­ti­on ein, um die Mit­glie­der bei der prak­ti­schen Nut­zung neu­er Tech­no­lo­gien zu unter­stüt­zen.

Die kom­men­den Jah­re wer­den ver­mut­lich nicht die­je­ni­gen bevor­zu­gen, die jede tech­ni­sche Neue­rung sofort über­neh­men.

Erfolg­reich wer­den viel­mehr Men­schen und Orga­ni­sa­tio­nen sein, die Ver­än­de­run­gen ver­ste­hen, Erfah­run­gen aus­tau­schen und neue Mög­lich­kei­ten sinn­voll in ihre Arbeit inte­grie­ren kön­nen.

Ler­nen wird dadurch nicht zu einer Pha­se des Lebens, son­dern zu einem dau­er­haf­ten Beglei­ter beruf­li­cher Ent­wick­lung.

Gemein­schaf­ten kön­nen dabei eine wich­ti­ge Rol­le spie­len, weil sie Wis­sen bün­deln und Erfah­run­gen schnel­ler ver­füg­bar machen.

In der nächs­ten Lek­ti­on rich­ten wir den Blick auf Euro­pa und beschäf­ti­gen uns mit der Fra­ge, wel­che Rol­le euro­päi­sche Wer­te und euro­päi­sche Tech­no­lo­gien in der digi­ta­len Zukunft spie­len kön­nen.