Hintergrund

Challenge Tag 39

Automatisierte Prozesse als Zeitgewinn

Zeit gehört zu den weni­gen Res­sour­cen, die sich nicht ver­meh­ren las­sen. Jeder Unter­neh­mer, jedes Pro­jekt und jede Orga­ni­sa­ti­on arbei­tet inner­halb der­sel­ben vier­und­zwan­zig Stun­den pro Tag.

Gera­de des­halb gewinnt die Fra­ge an Bedeu­tung, wie vor­han­de­ne Zeit mög­lichst sinn­voll ein­ge­setzt wer­den kann.

Vie­le Arbeits­stun­den flie­ßen heu­te in Auf­ga­ben, die not­wen­dig sind, jedoch nur begrenz­ten direk­ten Mehr­wert erzeu­gen.

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se:

  • Daten erfas­sen und über­tra­gen
  • Infor­ma­tio­nen sor­tie­ren und bereit­stel­len
  • Doku­men­te erstel­len
  • Ter­mi­ne koor­di­nie­ren
  • wie­der­keh­ren­de Abläu­fe über­wa­chen
  • Stan­dard­an­fra­gen bear­bei­ten

Die­se Tätig­kei­ten gehö­ren zum All­tag moder­ner Unter­neh­men und wer­den auch künf­tig erfor­der­lich blei­ben.

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz und moder­ner Auto­ma­ti­sie­rung eröff­net jedoch neue Mög­lich­kei­ten, sol­che Auf­ga­ben effi­zi­en­ter zu orga­ni­sie­ren.

Digi­ta­le Sys­te­me kön­nen Infor­ma­tio­nen vor­be­rei­ten, Pro­zes­se beglei­ten und stan­dar­di­sier­te Abläu­fe unter­stüt­zen. Dadurch ent­steht mehr Zeit für Tätig­kei­ten, die Erfah­rung, Krea­ti­vi­tät und per­sön­li­che Ent­schei­dun­gen erfor­dern.

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se:

  • Kun­den­be­zie­hun­gen pfle­gen
  • neue Ideen ent­wi­ckeln
  • stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen tref­fen
  • Koope­ra­tio­nen auf­bau­en
  • Pro­jek­te wei­ter­ent­wi­ckeln

Das Solidara.net ver­folgt des­halb nicht das Ziel, Men­schen zu erset­zen.

Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD soll viel­mehr dazu bei­tra­gen, dass tech­ni­sche Sys­te­me dort unter­stüt­zen, wo sie einen prak­ti­schen Nut­zen erzeu­gen kön­nen.

Dadurch kann wert­vol­le Zeit für die Auf­ga­ben frei wer­den, die Men­schen beson­ders gut erfül­len.

Die Ent­wick­lung der ver­gan­ge­nen Jah­re zeigt bereits deut­lich, dass Unter­neh­men mit intel­li­gent unter­stütz­ten Pro­zes­sen schnel­ler auf Ver­än­de­run­gen reagie­ren und ihre Res­sour­cen geziel­ter ein­set­zen kön­nen.

Auto­ma­ti­sie­rung bedeu­tet dabei nicht, mög­lichst vie­le Abläu­fe tech­ni­schen Sys­te­men zu über­las­sen.

Ent­schei­dend bleibt die Fra­ge, wel­che Auf­ga­ben Men­schen selbst über­neh­men möch­ten und an wel­chen Stel­len digi­ta­le Werk­zeu­ge sinn­voll unter­stüt­zen kön­nen.

Die kom­men­den Jah­re wer­den ver­mut­lich zei­gen, dass Zeit zu einem der wich­tigs­ten Wett­be­werbs­fak­to­ren über­haupt wird.

Orga­ni­sa­tio­nen, die ihre ver­füg­ba­ren Res­sour­cen sinn­voll ein­set­zen und wie­der­keh­ren­de Auf­ga­ben intel­li­gent orga­ni­sie­ren, wer­den neue Hand­lungs­spiel­räu­me gewin­nen.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Zukunft klei­ner Unter­neh­men und mit der Fra­ge, wel­che Chan­cen sich durch gemein­schaft­lich nutz­ba­re digi­ta­le Infra­struk­tur eröff­nen kön­nen.