Hintergrund

Challenge Tag 15

Welche Probleme das Solidara.net lösen möchte

Die Digi­ta­li­sie­rung hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren enor­me Fort­schrit­te gemacht. Gleich­zei­tig sind neue Schwie­rig­kei­ten ent­stan­den, die vie­le Unter­neh­men, Selb­stän­di­ge und Orga­ni­sa­tio­nen täg­lich beschäf­ti­gen.

Immer mehr Arbeits­zeit fließt in Ver­wal­tung, Doku­men­ta­ti­on und die Bedie­nung unter­schied­li­cher Sys­te­me. Infor­ma­tio­nen lie­gen ver­teilt in ver­schie­de­nen Anwen­dun­gen. Wis­sen bleibt häu­fig an ein­zel­ne Per­so­nen gebun­den und geht ver­lo­ren, sobald Mit­ar­bei­ter das Unter­neh­men ver­las­sen oder Pro­jek­te been­det wer­den.

Vie­le Orga­ni­sa­tio­nen erle­ben des­halb ähn­li­che Her­aus­for­de­run­gen.

Dazu gehö­ren unter ande­rem:

  • wach­sen­de Infor­ma­ti­ons­men­gen
  • feh­len­de Ver­bin­dun­gen zwi­schen ver­schie­de­nen Sys­te­men
  • hoher manu­el­ler Auf­wand bei Rou­ti­ne­tä­tig­kei­ten
  • mehr­fach erfass­te Daten
  • schwer auf­find­ba­res Wis­sen
  • stei­gen­de Anfor­de­run­gen an Geschwin­dig­keit und Ver­füg­bar­keit

Hin­zu kommt eine wei­te­re Ent­wick­lung.

Die Zahl der ver­füg­ba­ren digi­ta­len Werk­zeu­ge wächst stän­dig wei­ter. Vie­le Unter­neh­men nut­zen bereits heu­te eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Pro­gram­me, Platt­for­men und Diens­te, die nur ein­ge­schränkt mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren kön­nen.

Dadurch ent­ste­hen häu­fig Situa­tio­nen, in denen Mit­ar­bei­ter mehr Zeit mit der Ver­wal­tung ihrer Werk­zeu­ge ver­brin­gen als mit ihrer eigent­li­chen Arbeit.

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz eröff­net neue Mög­lich­kei­ten, die­se Pro­ble­me schritt­wei­se zu lösen.

Infor­ma­tio­nen kön­nen bes­ser struk­tu­riert wer­den. Wis­sen kann schnel­ler ver­füg­bar gemacht wer­den. Wie­der­keh­ren­de Abläu­fe las­sen sich unter­stüt­zen oder auto­ma­ti­sie­ren.

Damit die­se Mög­lich­kei­ten ihren Nut­zen ent­fal­ten kön­nen, benö­ti­gen sie jedoch eine sta­bi­le tech­ni­sche Grund­la­ge.

Genau hier setzt das Solidara.net an.

Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD soll die Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen, damit moder­ne digi­ta­le Werk­zeu­ge nicht von jedem Teil­neh­mer ein­zeln auf­ge­baut und betrie­ben wer­den müs­sen.

Dadurch kön­nen Mit­glie­der auf gemein­sa­me Res­sour­cen zugrei­fen und ihre Auf­merk­sam­keit stär­ker auf ihre eigent­li­chen Auf­ga­ben rich­ten.

Das lang­fris­ti­ge Ziel besteht nicht dar­in, mög­lichst vie­le tech­ni­sche Funk­tio­nen bereit­zu­stel­len.

Ent­schei­dend ist viel­mehr die Fra­ge, wel­che Pro­ble­me Men­schen im All­tag tat­säch­lich lösen möch­ten und wel­che Werk­zeu­ge ihnen dabei sinn­voll hel­fen kön­nen.

Die kom­men­den Jah­re wer­den zei­gen, dass erfolg­rei­che Digi­ta­li­sie­rung nicht durch die Anzahl der ein­ge­setz­ten Sys­te­me ent­steht.

Erfolg­reich wird die Orga­ni­sa­ti­on sein, die ihre Tech­no­lo­gien so ein­setzt, dass Men­schen ein­fa­cher, schnel­ler und mit weni­ger Auf­wand zusam­men­ar­bei­ten kön­nen.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, war­um vie­le bestehen­de Platt­for­men ihre Nut­zer lang­fris­tig ver­lie­ren und wel­che Eigen­schaf­ten zukünf­ti­ge digi­ta­le Gemein­schaf­ten benö­ti­gen wer­den.