Hintergrund

Challenge Tag 47

Die ersten Schritte für Interessierte

Der Ein­stieg in eine neue Gemein­schaft beginnt sel­ten mit gro­ßen Ent­schei­dun­gen. Meist ent­steht zunächst Inter­es­se an einer Idee, an einem Pro­jekt oder an den Men­schen, die dahin­ter­ste­hen.

Aus die­sem Inter­es­se ent­wi­ckeln sich die ers­ten Kon­tak­te und Gesprä­che.

Vie­le erfolg­rei­che Gemein­schaf­ten wach­sen genau auf die­se Wei­se.

  • Men­schen ler­nen die Zie­le ken­nen.
  • Sie beob­ach­ten die Ent­wick­lung.
  • Sie prü­fen, ob die eige­nen Vor­stel­lun­gen und Erfah­run­gen zu den geplan­ten Akti­vi­tä­ten pas­sen.
  • Der Ein­stieg erfolgt dabei in klei­nen Schrit­ten.

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se:

  • Infor­ma­tio­nen über die Zie­le und die Ent­wick­lung des Pro­jekts ken­nen­ler­nen
  • die vor­han­de­nen Mög­lich­kei­ten und Ange­bo­te ver­ste­hen
  • ers­te Kon­tak­te inner­halb der Gemein­schaft auf­bau­en
  • Fra­gen stel­len und Erfah­run­gen aus­tau­schen
  • eige­ne Inter­es­sen und mög­li­che Bei­trä­ge erken­nen
  • ers­te For­men der Betei­li­gung aus­pro­bie­ren

Jeder Mensch ent­schei­det dabei selbst über Geschwin­dig­keit und Umfang der eige­nen Betei­li­gung.

Eini­ge Men­schen möch­ten zunächst beob­ach­ten und Erfah­run­gen sam­meln.

Ande­re brin­gen sich früh­zei­tig mit Ideen und Vor­schlä­gen ein.

Bei­de Wege sind für die Ent­wick­lung einer Gemein­schaft wert­voll.

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz und digi­ta­ler Werk­zeu­ge erleich­tert die­sen Ein­stieg zusätz­lich.

Kom­mu­ni­ka­ti­on kann unab­hän­gig von Ort und Zeit statt­fin­den. Infor­ma­tio­nen blei­ben ver­füg­bar und Erfah­run­gen kön­nen ein­fa­cher doku­men­tiert und wei­ter­ge­ge­ben wer­den.

Das Solidara.net möch­te die­sen Ein­stieg bewusst offen und nach­voll­zieh­bar gestal­ten.

Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD soll den Zugang zu Infor­ma­tio­nen, Werk­zeu­gen und gemein­sa­men Wis­sens­be­rei­chen ermög­li­chen.

Wer­ner Noske und Part­ner beglei­ten die Ent­wick­lung des Pro­jekts mit ihrer Erfah­rung aus inter­na­tio­na­ler Unter­neh­mens­be­ra­tung, Digi­ta­li­sie­rung und Busi­ness Auto­ma­ti­on.

Eine Gemein­schaft wächst nicht durch schnel­le Ent­schei­dun­gen oder kurz­fris­ti­ge Begeis­te­rung.

Sie wächst durch Ver­trau­en, gemein­sa­me Erfah­run­gen und die Mög­lich­keit, sich Schritt für Schritt ein­zu­brin­gen.

Jeder Betei­lig­te bestimmt sei­nen eige­nen Weg inner­halb der Gemein­schaft.

Jeder Bei­trag erwei­tert die Mög­lich­kei­ten aller Betei­lig­ten.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, wie neue Mit­glie­der in eine Gemein­schaft inte­griert wer­den kön­nen und wel­che Bedeu­tung ein guter Ein­stieg für die lang­fris­ti­ge Ent­wick­lung besitzt.