Hintergrund

Challenge Tag 41

Welche Branchen besonders profitieren können

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz und moder­ner Auto­ma­ti­sie­rung wird nahe­zu alle Wirt­schafts­be­rei­che beein­flus­sen. Die Aus­wir­kun­gen wer­den jedoch nicht über­all gleich aus­fal­len.

Eini­ge Bran­chen ver­fü­gen bereits heu­te über beson­ders güns­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen für den Ein­satz digi­ta­ler Unter­stüt­zungs­sys­te­me.

Dazu gehö­ren vor allem Berei­che mit hohem Infor­ma­ti­ons­an­teil, wie­der­keh­ren­den Abläu­fen und umfang­rei­cher Doku­men­ta­ti­on.

Bei­spie­le dafür sind:

  • Unter­neh­mens­be­ra­tung
  • Steu­er­be­ra­tung und Buch­hal­tung
  • Ver­si­che­rungs­dienst­leis­tun­gen
  • Immo­bi­li­en­wirt­schaft
  • Mar­ke­ting und Kom­mu­ni­ka­ti­on
  • Bil­dung und Wei­ter­bil­dung
  • Gesund­heits­na­he Dienst­leis­tun­gen
  • Rechts­na­he Dienst­leis­tun­gen
  • Han­del und E Com­mer­ce
  • tech­ni­sche Dienst­leis­tun­gen

Auch Hand­werks­be­trie­be und pro­du­zie­ren­de Unter­neh­men kön­nen von die­sen Ent­wick­lun­gen pro­fi­tie­ren.

Dabei ste­hen häu­fig nicht die eigent­li­chen Fach­leis­tun­gen im Mit­tel­punkt, son­dern die zahl­rei­chen orga­ni­sa­to­ri­schen und admi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben im Hin­ter­grund.

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se:

  • Ter­min­pla­nung
  • Ange­bots­er­stel­lung
  • Doku­men­ta­ti­on
  • Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on
  • Wis­sens­ma­nage­ment
  • Pro­jekt­orga­ni­sa­ti­on

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz eröff­net hier Mög­lich­kei­ten zur Ent­las­tung und zur bes­se­ren Nut­zung vor­han­de­ner Res­sour­cen.

Gleich­zei­tig ent­ste­hen neue Chan­cen für völ­lig neue Dienst­leis­tun­gen und Geschäfts­mo­del­le.

Men­schen und Unter­neh­men kön­nen ihre Erfah­run­gen mit digi­ta­len Werk­zeu­gen ver­bin­den und dar­aus Ange­bo­te ent­wi­ckeln, die vor weni­gen Jah­ren tech­nisch oder wirt­schaft­lich kaum rea­li­sier­bar gewe­sen wären.

Das Solidara.net möch­te genau sol­che Ent­wick­lun­gen unter­stüt­zen.

Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD soll Mit­glie­dern den Zugang zu moder­nen Werk­zeu­gen und digi­ta­len Diens­ten erleich­tern und neue Mög­lich­kei­ten der Zusam­men­ar­beit schaf­fen.

Wer­ner Noske und Part­ner brin­gen ihre Erfah­run­gen aus Digi­ta­li­sie­rung, Busi­ness Auto­ma­ti­on und inter­na­tio­na­ler Unter­neh­mens­be­ra­tung ein, um die­se Ent­wick­lun­gen pra­xis­nah zu beglei­ten.

Die ent­schei­den­de Fra­ge wird in den kom­men­den Jah­ren ver­mut­lich nicht lau­ten, wel­che Bran­che betrof­fen sein wird.

Die ent­schei­den­de Fra­ge wird viel­mehr sein, wel­che Unter­neh­men die neu­en Mög­lich­kei­ten früh­zei­tig erken­nen und sinn­voll in ihre Arbeits­wei­se inte­grie­ren.

Tech­no­lo­gie ent­wi­ckelt sich mit hoher Geschwin­dig­keit.

Die Bereit­schaft, neue Werk­zeu­ge ken­nen­zu­ler­nen und prak­tisch ein­zu­set­zen, wird des­halb zu einem wich­ti­gen Wett­be­werbs­fak­tor.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, wie aus ers­ten Ideen neue Pro­jek­te ent­ste­hen kön­nen und wel­che Rol­le Gemein­schaf­ten dabei über­neh­men.