Hintergrund

Challenge Tag 38

Gemeinsame Reichweite statt Einzelkämpfertum

Vie­le Selb­stän­di­ge und Unter­neh­men inves­tie­ren einen erheb­li­chen Teil ihrer Zeit in Sicht­bar­keit, Kun­den­ge­win­nung und den Auf­bau neu­er Kon­tak­te. Mar­ke­ting, Kom­mu­ni­ka­ti­on und die Pfle­ge von Netz­wer­ken gehö­ren längst zu den fes­ten Bestand­tei­len des Arbeits­all­tags.

Gleich­zei­tig erle­ben vie­le Unter­neh­mer eine zuneh­men­de Belas­tung.

Die Zahl der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le wächst stän­dig wei­ter. Inhal­te müs­sen regel­mä­ßig erstellt wer­den und die Auf­merk­sam­keit poten­zi­el­ler Kun­den ver­teilt sich auf immer mehr Platt­for­men und Ange­bo­te.

Vie­le Unter­neh­men ste­hen des­halb vor ähn­li­chen Her­aus­for­de­run­gen:

  • begrenz­te Zeit­res­sour­cen
  • stei­gen­de Mar­ke­ting­kos­ten
  • hoher Auf­wand für die Erstel­lung von Inhal­ten
  • zuneh­men­der Wett­be­werbs­druck
  • sin­ken­de Auf­merk­sam­keit ein­zel­ner Ziel­grup­pen

Gemein­schaf­ten eröff­nen hier neue Mög­lich­kei­ten.

Men­schen mit ähn­li­chen Inter­es­sen und ergän­zen­den Ange­bo­ten kön­nen ihre Erfah­run­gen tei­len, von­ein­an­der ler­nen und gemein­sa­me Reich­wei­te auf­bau­en.

Dadurch ent­ste­hen Vor­tei­le, die ein­zel­ne Teil­neh­mer allein oft nur mit deut­lich höhe­rem Auf­wand errei­chen könn­ten.

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se:

  • Emp­feh­lun­gen inner­halb der Gemein­schaft
  • gemein­sa­me Pro­jek­te und Ange­bo­te
  • Aus­tausch von Erfah­run­gen
  • gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung
  • Nut­zung gemein­sa­mer Res­sour­cen

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz erwei­tert die­se Mög­lich­kei­ten zusätz­lich.

Inhal­te kön­nen schnel­ler vor­be­rei­tet wer­den. Infor­ma­tio­nen wer­den bes­ser ver­füg­bar und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zes­se las­sen sich effi­zi­en­ter orga­ni­sie­ren.

Die eigent­li­che Stär­ke ent­steht jedoch wei­ter­hin durch die Men­schen, die ihre Erfah­run­gen und ihre Kon­tak­te in die Gemein­schaft ein­brin­gen.

Das Solidara.net möch­te genau die­se Form der Zusam­men­ar­beit för­dern.

Die gemein­schaft­li­che Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD soll Werk­zeu­ge und Diens­te bereit­stel­len, die Zusam­men­ar­beit erleich­tern und neue Ver­bin­dun­gen zwi­schen Mit­glie­dern ermög­li­chen.

Gemein­sa­me Reich­wei­te bedeu­tet dabei nicht den Ver­lust der eige­nen Iden­ti­tät oder der eige­nen Mar­ke.

Jedes Mit­glied bleibt eigen­stän­dig und ent­schei­det selbst über sei­ne Ange­bo­te und sei­ne Posi­tio­nie­rung.

Die Gemein­schaft schafft zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten, die den Hand­lungs­spiel­raum aller Betei­lig­ten erwei­tern kön­nen.

Die kom­men­den Jah­re wer­den ver­mut­lich zei­gen, dass erfolg­rei­che Netz­wer­ke weni­ger durch Kon­kur­renz und stär­ker durch intel­li­gen­te Zusam­men­ar­beit geprägt sein wer­den.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, wie auto­ma­ti­sier­te Pro­zes­se Zeit zurück­ge­ben kön­nen und wes­halb Zeit zu den wert­volls­ten Res­sour­cen moder­ner Unter­neh­men gehört.