Hintergrund

Challenge Tag 29

Wie Ideen zu Projekten werden

Jede Ent­wick­lung beginnt mit einer Idee. Vie­le gute Gedan­ken ent­ste­hen im All­tag, in Gesprä­chen mit Kun­den oder bei der Suche nach Lösun­gen für kon­kre­te Her­aus­for­de­run­gen.

Nur ein klei­ner Teil die­ser Ideen wird spä­ter tat­säch­lich umge­setzt.

Häu­fig feh­len Zeit, tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten oder die not­wen­di­gen Res­sour­cen, um aus einer ers­ten Über­le­gung ein funk­tio­nie­ren­des Pro­jekt ent­ste­hen zu las­sen.

Vie­le Vor­ha­ben schei­tern bereits in einer frü­hen Pha­se an ähn­li­chen Hür­den:

  • feh­len­des Fach­wis­sen in ein­zel­nen Berei­chen
  • hohe tech­ni­sche Ein­stiegs­kos­ten
  • begrenz­te per­so­nel­le Res­sour­cen
  • orga­ni­sa­to­ri­scher Auf­wand
  • feh­len­de Erfah­run­gen bei der Umset­zung

Digi­ta­le Gemein­schaf­ten eröff­nen hier neue Mög­lich­kei­ten.

Men­schen mit unter­schied­li­chen Kom­pe­ten­zen kön­nen ihr Wis­sen mit­ein­an­der ver­bin­den und gemein­sam an Lösun­gen arbei­ten. Erfah­run­gen aus frü­he­ren Pro­jek­ten ste­hen neu­en Vor­ha­ben zur Ver­fü­gung und ver­kür­zen vie­le Ent­wick­lungs­pro­zes­se erheb­lich.

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz ver­stärkt die­se Mög­lich­kei­ten zusätz­lich.

Ideen kön­nen schnel­ler bewer­tet wer­den. Kon­zep­te las­sen sich ein­fa­cher vor­be­rei­ten. Infor­ma­tio­nen wer­den leich­ter zugäng­lich und tech­ni­sche Werk­zeu­ge unter­stüt­zen die Umset­zung.

Das Solidara.net möch­te genau an die­ser Stel­le anset­zen.

Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD soll den Mit­glie­dern die tech­ni­schen Grund­la­gen bereit­stel­len, damit gute Ideen nicht an feh­len­den Werk­zeu­gen oder hohen Ein­stiegs­hür­den schei­tern.

Dadurch ent­steht Raum für neue Pro­jek­te und neue For­men der Zusam­men­ar­beit.

Aus einer ein­zel­nen Idee kann ein Kon­zept ent­ste­hen.

Aus einem Kon­zept kann ein gemein­sa­mes Pro­jekt wach­sen.

Aus einem erfolg­rei­chen Pro­jekt kön­nen wie­der­um neue Erfah­run­gen und neue Mög­lich­kei­ten ent­ste­hen, die der gesam­ten Gemein­schaft zugu­te­kom­men.

Die­ser Kreis­lauf gehört zu den gro­ßen Stär­ken funk­tio­nie­ren­der Netz­wer­ke.

Je mehr Erfah­run­gen inner­halb einer Gemein­schaft ver­füg­bar wer­den, des­to ein­fa­cher las­sen sich neue Vor­ha­ben ent­wi­ckeln und umset­zen.

Die kom­men­den Jah­re wer­den ver­mut­lich zei­gen, dass die Geschwin­dig­keit von Inno­va­tio­nen immer stär­ker davon abhän­gen wird, wie gut Men­schen Wis­sen tei­len und vor­han­de­ne Res­sour­cen gemein­sam nut­zen kön­nen.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, war­um klei­ne Schrit­te häu­fig grö­ße­re Wir­kung ent­fal­ten als gro­ße Plä­ne und wes­halb nach­hal­ti­ge Ent­wick­lun­gen meist schritt­wei­se ent­ste­hen.