Hintergrund

Challenge Tag 30

Warum kleine Schritte oft große Wirkung erzeugen

Vie­le Pro­jek­te begin­nen mit gro­ßen Zie­len und ehr­gei­zi­gen Plä­nen. Die Begeis­te­rung ist hoch und die Erwar­tun­gen sind ent­spre­chend groß.

In der Pra­xis zeigt sich jedoch häu­fig ein ande­res Bild.

Kom­ple­xe Vor­ha­ben wer­den erfolg­rei­cher umge­setzt, wenn sie in über­schau­ba­re Schrit­te auf­ge­teilt wer­den. Klei­ne Fort­schrit­te las­sen sich bes­ser bewer­ten, ein­fa­cher kor­ri­gie­ren und schnel­ler an neue Ent­wick­lun­gen anpas­sen.

Beson­ders bei digi­ta­len Pro­jek­ten spielt die­ser Ansatz eine wich­ti­ge Rol­le.

Tech­no­lo­gien ent­wi­ckeln sich mit hoher Geschwin­dig­keit wei­ter. Neue Mög­lich­kei­ten ent­ste­hen lau­fend und Anfor­de­run­gen ver­än­dern sich häu­fig schnel­ler als ursprüng­lich geplant.

Klei­ne Ent­wick­lungs­schrit­te bie­ten des­halb meh­re­re Vor­tei­le:

  • Ergeb­nis­se wer­den frü­her sicht­bar.
  • Erfah­run­gen flie­ßen schnel­ler in die wei­te­re Pla­nung ein.
  • Risi­ken blei­ben bes­ser kon­trol­lier­bar.
  • Anpas­sun­gen kön­nen ein­fa­cher vor­ge­nom­men wer­den.
  • Betei­lig­te behal­ten den Über­blick über den Fort­schritt.

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz bestä­tigt die­se Vor­ge­hens­wei­se zusätz­lich.

Vie­le erfolg­rei­che Anwen­dun­gen ent­ste­hen nicht durch ein ein­zi­ges gro­ßes Pro­jekt. Sie wach­sen durch zahl­rei­che klei­ne Ver­bes­se­run­gen, prak­ti­sche Erfah­run­gen und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­ent­wick­lung.

Das Solidara.net folgt bewusst die­sem Prin­zip.

Die ver­gan­ge­nen acht Jah­re wur­den genutzt, um Ideen zu sam­meln, Erfah­run­gen aus­zu­wer­ten und Kon­zep­te zu ent­wi­ckeln. Mit den aktu­el­len tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten beginnt nun die schritt­wei­se Umset­zung die­ser Über­le­gun­gen.

Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD wird dabei eben­falls schritt­wei­se auf­ge­baut und erwei­tert.

Dadurch ent­ste­hen meh­re­re Vor­tei­le:

  • neue Funk­tio­nen kön­nen früh­zei­tig genutzt wer­den
  • prak­ti­sche Erfah­run­gen flie­ßen direkt in die Wei­ter­ent­wick­lung ein
  • tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen kön­nen fle­xi­bel berück­sich­tigt wer­den
  • die Infra­struk­tur wächst mit den Anfor­de­run­gen der Gemein­schaft

Vie­le erfolg­rei­che Pro­jek­te fol­gen genau die­sem Mus­ter.

Aus klei­nen Schrit­ten ent­ste­hen Erfah­run­gen.

Aus Erfah­run­gen ent­ste­hen Ver­bes­se­run­gen.

Aus Ver­bes­se­run­gen ent­ste­hen sta­bi­le Lösun­gen.

Die Grö­ße eines Pro­jek­tes ent­schei­det des­halb nur sel­ten über sei­nen Erfolg.

Ent­schei­dend ist häu­fig die Bereit­schaft, kon­se­quent den nächs­ten sinn­vol­len Schritt zu gehen und dabei offen für neue Erkennt­nis­se zu blei­ben.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, war­um Trans­pa­renz inner­halb digi­ta­ler Gemein­schaf­ten eine wich­ti­ge Rol­le spielt und wie sie Ver­trau­en und Zusam­men­ar­beit unter­stützt.