Hintergrund

Challenge Tag 36

Welche Chancen digitale Kooperation eröffnet

Die Digi­ta­li­sie­rung ver­än­dert die Art, wie Men­schen arbei­ten, kom­mu­ni­zie­ren und gemein­sam Pro­jek­te ent­wi­ckeln. Gleich­zei­tig ent­ste­hen neue For­men der Zusam­men­ar­beit, die vor weni­gen Jah­ren nur mit erheb­li­chem Auf­wand mög­lich gewe­sen wären.

Digi­ta­le Koope­ra­ti­on ermög­licht es heu­te, Wis­sen, Erfah­run­gen und tech­ni­sche Res­sour­cen unab­hän­gig von Stand­or­ten und Unter­neh­mens­grö­ßen mit­ein­an­der zu ver­bin­den.

Dadurch ent­ste­hen Chan­cen, die weit über klas­si­sche Netz­wer­ke hin­aus­ge­hen.

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se:

  • gemein­sa­mer Zugang zu moder­nen Tech­no­lo­gien
  • schnel­le­re Ent­wick­lung neu­er Lösun­gen
  • Nut­zung vor­han­de­ner Erfah­run­gen inner­halb der Gemein­schaft
  • gerin­ge­rer tech­ni­scher Auf­wand für ein­zel­ne Teil­neh­mer
  • bes­se­re Ver­füg­bar­keit von Fach­wis­sen
  • neue Mög­lich­kei­ten für gemein­sa­me Pro­jek­te

Beson­ders klei­ne Unter­neh­men und Selb­stän­di­ge kön­nen von sol­chen Struk­tu­ren pro­fi­tie­ren.

Vie­le digi­ta­le Werk­zeu­ge erfor­dern Inves­ti­tio­nen, tech­ni­sches Fach­wis­sen und kon­ti­nu­ier­li­che Pfle­ge. Gemein­schaft­lich genutz­te Infra­struk­tur kann die­se Hür­den deut­lich redu­zie­ren.

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz ver­stärkt die­sen Effekt zusätz­lich.

Leis­tungs­fä­hi­ge Sys­te­me benö­ti­gen häu­fig erheb­li­che Rechen­leis­tung, regel­mä­ßi­ge Aktua­li­sie­run­gen und eine pro­fes­sio­nel­le tech­ni­sche Betreu­ung. Eine gemein­schaft­li­che Nut­zung eröff­net hier Mög­lich­kei­ten, die für ein­zel­ne Unter­neh­men nur schwer wirt­schaft­lich dar­stell­bar wären.

Das Solidara.net ver­folgt des­halb den Gedan­ken einer gemein­sam nutz­ba­ren digi­ta­len Grund­la­ge.

Die Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD ent­wi­ckelt und betreibt die tech­ni­sche Infra­struk­tur in der Cloud und stellt den Mit­glie­dern Werk­zeu­ge und Diens­te zur Ver­fü­gung, die gemein­sam genutzt wer­den kön­nen.

Dadurch ent­steht eine Umge­bung, in der neue Ideen leich­ter umge­setzt und vor­han­de­ne Res­sour­cen bes­ser genutzt wer­den kön­nen.

Digi­ta­le Koope­ra­ti­on bedeu­tet dabei nicht den Ver­lust von Eigen­stän­dig­keit.

Jedes Mit­glied bleibt unab­hän­gig in sei­nen Ent­schei­dun­gen, sei­nen Ange­bo­ten und sei­ner Arbeits­wei­se.

Die Gemein­schaft schafft zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten, die frei­wil­lig genutzt wer­den kön­nen und die den Hand­lungs­spiel­raum der Betei­lig­ten erwei­tern.

Die kom­men­den Jah­re wer­den ver­mut­lich zei­gen, dass Koope­ra­ti­on und Eigen­stän­dig­keit kei­ne Gegen­sät­ze dar­stel­len.

Erfolg­rei­che Gemein­schaf­ten wer­den bei­de Ele­men­te mit­ein­an­der ver­bin­den und dadurch neue For­men wirt­schaft­li­cher Zusam­men­ar­beit ermög­li­chen.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, wel­che neu­en Mög­lich­kei­ten sich ins­be­son­de­re für Selb­stän­di­ge und Unter­neh­men durch sol­che gemein­schaft­li­chen Struk­tu­ren erge­ben kön­nen.