Hintergrund

Challenge Tag 32

Die Bedeutung gemeinsamer Standards

Jede Zusam­men­ar­beit benö­tigt gemein­sa­me Regeln und gemein­sa­me Bezugs­punk­te. Das gilt für per­sön­li­che Begeg­nun­gen eben­so wie für digi­ta­le Gemein­schaf­ten und tech­ni­sche Sys­te­me.

Stan­dards schaf­fen die Vor­aus­set­zun­gen dafür, dass Men­schen, Pro­zes­se und Tech­no­lo­gien mit­ein­an­der arbei­ten kön­nen.

Im All­tag begeg­nen uns sol­che Stan­dards stän­dig.

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se:

  • gemein­sa­me Datei­for­ma­te
  • tech­ni­sche Schnitt­stel­len
  • Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­to­kol­le
  • Sicher­heits­richt­li­ni­en
  • orga­ni­sa­to­ri­sche Abläu­fe
  • Qua­li­täts­an­for­de­run­gen

Solan­ge die­se Grund­la­gen funk­tio­nie­ren, wer­den sie oft kaum wahr­ge­nom­men.

Ihre Bedeu­tung wird meist erst dann sicht­bar, wenn unter­schied­li­che Sys­te­me nicht mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren kön­nen oder Infor­ma­tio­nen mehr­fach erfasst wer­den müs­sen.

Die Digi­ta­li­sie­rung der ver­gan­ge­nen Jah­re hat gezeigt, wie wich­tig gemein­sa­me Stan­dards für effi­zi­en­te Zusam­men­ar­beit gewor­den sind.

Unter­neh­men nut­zen heu­te zahl­rei­che Werk­zeu­ge und Platt­for­men gleich­zei­tig. Ohne ver­bin­den­de Regeln ent­ste­hen schnell tech­ni­sche Inseln und unnö­ti­ge Dop­pel­ar­beit.

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz erhöht die­se Anfor­de­run­gen zusätz­lich.

Intel­li­gen­te Sys­te­me benö­ti­gen struk­tu­rier­te Infor­ma­tio­nen und nach­voll­zieh­ba­re Pro­zes­se, um zuver­läs­sig arbei­ten zu kön­nen. Ein­heit­li­che Stan­dards erleich­tern des­halb die Nut­zung moder­ner Tech­no­lo­gien erheb­lich.

Das Solidara.net ver­folgt des­halb den Ansatz gemein­sa­mer tech­ni­scher und orga­ni­sa­to­ri­scher Grund­la­gen.

Die gemein­schaft­li­che Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD soll Werk­zeu­ge und Diens­te bereit­stel­len, die auf gemein­sa­men Stan­dards auf­bau­en und dadurch eine ein­fa­che Zusam­men­ar­beit ermög­li­chen.

Dies betrifft bei­spiels­wei­se:

  • den Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen
  • die Nut­zung gemein­sa­mer Diens­te
  • die Inte­gra­ti­on neu­er Werk­zeu­ge
  • die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Mit­glie­dern
  • die Wei­ter­ent­wick­lung gemein­sa­mer Lösun­gen

Gemein­sa­me Stan­dards begren­zen dabei nicht die Frei­heit der Betei­lig­ten.

Sie schaf­fen viel­mehr die Vor­aus­set­zun­gen dafür, dass unter­schied­li­che Ideen, Pro­jek­te und Arbeits­wei­sen mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den kön­nen.

Die Geschich­te tech­no­lo­gi­scher Ent­wick­lun­gen zeigt immer wie­der, dass offe­ne und ver­ständ­li­che Stan­dards häu­fig die Grund­la­ge für Wachs­tum und Inno­va­ti­on bil­den.

Das Solidara.net möch­te die­sen Gedan­ken auf die digi­ta­le Zusam­men­ar­beit inner­halb einer Gemein­schaft über­tra­gen.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, war­um Ver­ant­wor­tung inner­halb digi­ta­ler Gemein­schaf­ten eine immer wich­ti­ge­re Rol­le spielt und wel­che Bedeu­tung sie für lang­fris­ti­gen Erfolg besitzt.