Hintergrund

Challenge Tag 20

Wie Wissen gemeinsam wächst

Wis­sen gehört zu den weni­gen Res­sour­cen, die durch das Tei­len nicht klei­ner wer­den. Im Gegen­teil ent­steht häu­fig zusätz­li­cher Nut­zen, wenn Erfah­run­gen und Erkennt­nis­se meh­re­ren Men­schen zur Ver­fü­gung ste­hen.

Vie­le Unter­neh­men ver­fü­gen über wert­vol­les Fach­wis­sen, das über Jah­re auf­ge­baut wur­de. Ein gro­ßer Teil die­ses Wis­sens befin­det sich jedoch in Doku­men­ten, E Mail Post­fä­chern oder aus­schließ­lich in den Köp­fen ein­zel­ner Mit­ar­bei­ter.

Dadurch ent­ste­hen Risi­ken.

Wenn Men­schen das Unter­neh­men ver­las­sen oder Pro­jek­te been­det wer­den, gehen häu­fig Erfah­run­gen ver­lo­ren, die spä­ter erneut auf­ge­baut wer­den müs­sen.

Zu den häu­figs­ten Ursa­chen gehö­ren:

  • feh­len­de Doku­men­ta­ti­on
  • ver­teil­te Infor­ma­ti­ons­quel­len
  • iso­lier­te Arbeits­be­rei­che
  • man­geln­der Erfah­rungs­aus­tausch
  • feh­len­de tech­ni­sche Unter­stüt­zung

Die Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz eröff­net neue Mög­lich­kei­ten im Umgang mit Wis­sen.

Infor­ma­tio­nen kön­nen heu­te schnel­ler gefun­den, geord­net und mit­ein­an­der ver­knüpft wer­den. Erfah­run­gen aus unter­schied­li­chen Berei­chen kön­nen sicht­bar gemacht und für ande­re Mit­glie­der zugäng­lich wer­den.

Dadurch ent­steht eine neue Form gemein­schaft­li­cher Wis­sens­nut­zung.

Men­schen brin­gen ihre Erfah­run­gen ein.

Digi­ta­le Sys­te­me unter­stüt­zen dabei, die­ses Wis­sen ver­füg­bar und nutz­bar zu machen.

Das Solidara.net ver­folgt genau die­sen Ansatz.

Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD soll nicht nur Werk­zeu­ge bereit­stel­len, son­dern auch den Auf­bau gemein­sa­mer Wis­sens­räu­me ermög­li­chen.

Dadurch kön­nen Mit­glie­der bei­spiels­wei­se:

  • Erfah­run­gen aus­tau­schen
  • Lösun­gen doku­men­tie­ren
  • bewähr­te Vor­ge­hens­wei­sen wei­ter­ge­ben
  • neue Ideen gemein­sam ent­wi­ckeln
  • von­ein­an­der ler­nen

Die Stär­ke einer Gemein­schaft wächst häu­fig mit der Qua­li­tät ihres gemein­sa­men Wis­sens.

Dabei ent­steht ein Kreis­lauf, von dem alle Betei­lig­ten pro­fi­tie­ren kön­nen.

  • Neue Mit­glie­der brin­gen neue Erfah­run­gen ein.
  • Vor­han­de­nes Wis­sen unter­stützt neue Pro­jek­te.
  • Gemein­sa­me Erkennt­nis­se schaf­fen neue Mög­lich­kei­ten.

Die tech­ni­sche Ent­wick­lung der kom­men­den Jah­re wird die­sen Pro­zess wei­ter beschleu­ni­gen.

Orga­ni­sa­tio­nen, die Wis­sen gemein­sam nut­zen und wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen, wer­den sich häu­fig schnel­ler an Ver­än­de­run­gen anpas­sen als Unter­neh­men, die aus­schließ­lich auf iso­lier­te Infor­ma­ti­ons­quel­len ange­wie­sen sind.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, was digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät bedeu­tet und war­um die­ses The­ma für Unter­neh­men und Gemein­schaf­ten zuneh­mend an Bedeu­tung gewinnt.