1.5 Warum KI alles verändert

Warum künstliche Intelligenz mehr verändert als einzelne Werkzeuge

Vie­le Men­schen ver­bin­den künst­li­che Intel­li­genz heu­te mit Text­ge­ne­ra­to­ren, Bil­der­stel­lung oder auto­ma­ti­schen Über­set­zun­gen. Die­se Anwen­dun­gen sind sicht­bar und leicht zugäng­lich. Sie zei­gen jedoch nur einen klei­nen Teil des­sen, was inzwi­schen mög­lich gewor­den ist.

Die eigent­li­che Bedeu­tung künst­li­cher Intel­li­genz liegt an einer ande­ren Stel­le.

Erst­mals ste­hen Werk­zeu­ge zur Ver­fü­gung, die Infor­ma­tio­nen ver­ste­hen, Zusam­men­hän­ge erken­nen und Men­schen bei Ent­schei­dun­gen und Arbeits­ab­läu­fen unter­stüt­zen kön­nen.

Dadurch ent­ste­hen Mög­lich­kei­ten, die über klas­si­sche Soft­ware weit hin­aus­ge­hen.

Künst­li­che Intel­li­genz kann bei­spiels­wei­se:

  • Infor­ma­tio­nen ana­ly­sie­ren
  • Inhal­te struk­tu­rie­ren
  • Doku­men­te vor­be­rei­ten
  • Wis­sen ver­füg­bar machen
  • Arbeits­ab­läu­fe beglei­ten
  • Rou­ti­ne­auf­ga­ben über­neh­men
  • bei Ent­schei­dun­gen unter­stüt­zen

Die­se Ent­wick­lung betrifft nahe­zu alle Berei­che des wirt­schaft­li­chen Lebens.

Davon betrof­fen sind unter ande­rem:

  • Selb­stän­di­ge
  • klei­ne Unter­neh­men
  • Ver­ei­ne
  • Orga­ni­sa­tio­nen
  • Bil­dungs­ein­rich­tun­gen
  • Dienst­leis­ter
  • Netz­wer­ke und Gemein­schaf­ten

Gleich­zei­tig ent­ste­hen neue Her­aus­for­de­run­gen.

Vie­le Unter­neh­men ste­hen vor Fra­gen, auf die es bis­her kaum ver­läss­li­che Ant­wor­ten gibt.

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se:

  • Wel­che Sys­te­me sind lang­fris­tig sinn­voll?
  • Wel­che Daten dür­fen ver­wen­det wer­den?
  • Wie bleibt das eige­ne Wis­sen geschützt?
  • Wel­che Auf­ga­ben soll­ten Men­schen über­neh­men?
  • Wel­che Auf­ga­ben kön­nen Sys­te­me unter­stüt­zen?

Genau hier beginnt die Bedeu­tung gemein­schaft­li­cher Lösun­gen.

Das Solidara.net ver­folgt die Idee, dass moder­ne Tech­no­lo­gien nicht von jedem ein­zel­nen Teil­neh­mer neu auf­ge­baut wer­den müs­sen. Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD soll den Zugang zu die­sen Mög­lich­kei­ten ver­ein­fa­chen und gleich­zei­tig die tech­ni­sche Betreu­ung über­neh­men.

Dadurch kön­nen Mit­glie­der ihre Auf­merk­sam­keit auf ihre eigent­li­chen Auf­ga­ben rich­ten, wäh­rend die tech­ni­sche Grund­la­ge zen­tral bereit­ge­stellt und wei­ter­ent­wi­ckelt wird.

Die Ent­wick­lung der künst­li­chen Intel­li­genz mar­kiert des­halb nicht das Ende mensch­li­cher Arbeit.

Viel­mehr ent­steht die Mög­lich­keit, mensch­li­che Fähig­kei­ten geziel­ter dort ein­zu­set­zen, wo Erfah­rung, Krea­ti­vi­tät und per­sön­li­che Bezie­hun­gen gefragt sind.

Maschi­nen kön­nen Infor­ma­tio­nen ver­ar­bei­ten.

Men­schen schaf­fen Ver­trau­en, über­neh­men Ver­ant­wor­tung und ent­wi­ckeln neue Ideen.

Das Solidara.net möch­te bei­de Stär­ken mit­ein­an­der ver­bin­den und dar­aus neue For­men der Zusam­men­ar­beit ent­ste­hen las­sen.

Mor­gen beschäf­ti­gen wir uns mit einer Fra­ge, die vie­le Unter­neh­men der­zeit bewegt: Wel­che Auf­ga­ben soll­ten Men­schen wei­ter­hin selbst über­neh­men und wel­che Tätig­kei­ten eig­nen sich für eine intel­li­gen­te Unter­stüt­zung durch digi­ta­le Sys­te­me?