Hintergrund

1.4 Unternehmen an der Grenze

Warum viele Unternehmen heute an ihre Grenzen stoßen

Die ver­gan­ge­nen Jah­re haben die Arbeits­welt stär­ker ver­än­dert als vie­le Jahr­zehn­te zuvor. Neue gesetz­li­che Vor­ga­ben, stei­gen­de Anfor­de­run­gen von Kun­den und eine stän­dig wach­sen­de Infor­ma­ti­ons­men­ge ver­lan­gen Unter­neh­men immer mehr Zeit und Auf­merk­sam­keit ab.

Vie­le Selb­stän­di­ge und Unter­neh­mer erle­ben dabei ein ähn­li­ches Mus­ter. Die eigent­li­che Arbeit, die Kun­den begeis­tert und Ein­nah­men erzeugt, erhält immer weni­ger Raum. Ver­wal­tungs­auf­ga­ben, Doku­men­ta­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on bean­spru­chen einen immer grö­ße­ren Teil des Tages.

Beson­ders klei­ne­re Unter­neh­men spü­ren die­se Ent­wick­lung deut­lich.

Zu den häu­figs­ten Belas­tun­gen gehö­ren:

  • stei­gen­der Ver­wal­tungs­auf­wand
  • zuneh­men­de Doku­men­ta­ti­ons­pflich­ten
  • immer mehr digi­ta­le Sys­te­me und Platt­for­men
  • hohe Anfor­de­run­gen an Erreich­bar­keit und Reak­ti­ons­zei­ten
  • feh­len­de Zeit für stra­te­gi­sche Auf­ga­ben

Hin­zu kommt ein wei­te­res Pro­blem.

Vie­le digi­ta­le Werk­zeu­ge wur­den für ein­zel­ne Auf­ga­ben ent­wi­ckelt. Unter­neh­men nut­zen des­halb häu­fig zahl­rei­che von­ein­an­der getrenn­te Sys­te­me, die nur ein­ge­schränkt mit­ein­an­der arbei­ten kön­nen.

Dadurch ent­ste­hen zusätz­li­che Her­aus­for­de­run­gen:

  • Infor­ma­tio­nen müs­sen mehr­fach ein­ge­ge­ben wer­den.
  • Daten befin­den sich an unter­schied­li­chen Orten.
  • Arbeits­ab­läu­fe wer­den unnö­tig kom­pli­ziert.
  • Mit­ar­bei­ter ver­brin­gen wert­vol­le Zeit mit Rou­ti­ne­tä­tig­kei­ten.

Die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten zur Lösung die­ser Pro­ble­me exis­tie­ren inzwi­schen. Vie­le Unter­neh­men ver­fü­gen jedoch weder über die Zeit noch über die per­so­nel­len Res­sour­cen, um sol­che Sys­te­me eigen­stän­dig auf­zu­bau­en und dau­er­haft zu betrei­ben.

Genau an die­ser Stel­le setzt die Idee des Solidara.net an.

Die gemein­schaft­lich nutz­ba­re Infra­struk­tur soll Mit­glie­dern ermög­li­chen, moder­ne digi­ta­le Werk­zeu­ge gemein­sam zu ver­wen­den und von Erfah­run­gen ande­rer Teil­neh­mer zu pro­fi­tie­ren.

Dabei steht nicht die Tech­no­lo­gie im Mit­tel­punkt.

Ent­schei­dend ist die Fra­ge, wie Men­schen mehr Zeit für die Auf­ga­ben gewin­nen kön­nen, die tat­säch­lich Wert schaf­fen und Freu­de berei­ten.

Das Solidara.net ver­folgt des­halb meh­re­re Zie­le:

  • Ent­las­tung bei wie­der­keh­ren­den Tätig­kei­ten
  • gemein­schaft­li­che Nut­zung digi­ta­ler Infra­struk­tur
  • Zugang zu moder­nen Tech­no­lo­gien
  • Aus­tausch von Wis­sen und Erfah­run­gen
  • Unter­stüt­zung bei der Digi­ta­li­sie­rung täg­li­cher Abläu­fe

Vie­le die­ser Mög­lich­kei­ten wären für ein­zel­ne Unter­neh­men nur mit erheb­li­chem Auf­wand erreich­bar. Inner­halb einer Gemein­schaft kön­nen dage­gen Struk­tu­ren ent­ste­hen, die allen Betei­lig­ten zugu­te­kom­men.

Mor­gen beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, wel­che Rol­le künst­li­che Intel­li­genz in die­sem Umfeld spielt und war­um die­se Ent­wick­lung weit mehr bedeu­tet als die Erzeu­gung von Tex­ten oder Bil­dern.