Challenge Tag 17

Daten als Werkzeug statt als Ware

Daten gehö­ren zu den wert­volls­ten Res­sour­cen der moder­nen Wirt­schaft. Unter­neh­men nut­zen Infor­ma­tio­nen zur Pla­nung, zur Ver­bes­se­rung ihrer Leis­tun­gen und zur Ent­wick­lung neu­er Ange­bo­te.

Gleich­zei­tig ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ein Geschäfts­mo­dell ent­stan­den, bei dem Daten selbst zum eigent­li­chen Pro­dukt gewor­den sind.

Vie­le digi­ta­le Platt­for­men finan­zie­ren sich durch die Ana­ly­se von Nut­zungs­ver­hal­ten, durch die Aus­wer­tung per­sön­li­cher Infor­ma­tio­nen oder durch den Ver­kauf von Auf­merk­sam­keit an Drit­te.

Dadurch ent­ste­hen zuneh­mend Fra­gen nach Ver­ant­wor­tung, Trans­pa­renz und Kon­trol­le.

Vie­le Men­schen möch­ten heu­te wis­sen:

  • wel­che Daten gespei­chert wer­den
  • zu wel­chem Zweck Infor­ma­tio­nen genutzt wer­den
  • wer Zugriff auf die­se Daten erhält
  • wie lan­ge Infor­ma­tio­nen ver­füg­bar blei­ben
  • wel­che Rech­te die Nut­zer besit­zen

Die­se Fra­gen gewin­nen mit der Ver­brei­tung künst­li­cher Intel­li­genz zusätz­lich an Bedeu­tung.

Intel­li­gen­te Sys­te­me benö­ti­gen Infor­ma­tio­nen, um Zusam­men­hän­ge zu erken­nen und Unter­stüt­zung leis­ten zu kön­nen. Gleich­zei­tig wächst der Wunsch, die Kon­trol­le über die eige­nen Daten nicht zu ver­lie­ren.

Das Solidara.net ver­folgt des­halb einen ande­ren Blick auf Infor­ma­tio­nen.

Daten sol­len Werk­zeu­ge sein, die den Mit­glie­dern einen Nut­zen brin­gen und ihre Arbeit erleich­tern kön­nen.

Infor­ma­tio­nen kön­nen bei­spiels­wei­se dazu bei­tra­gen:

  • Wis­sen schnel­ler ver­füg­bar zu machen
  • Ent­schei­dun­gen bes­ser vor­zu­be­rei­ten
  • Arbeits­ab­läu­fe zu unter­stüt­zen
  • Erfah­run­gen inner­halb der Gemein­schaft nutz­bar zu machen
  • neue Mög­lich­kei­ten der Zusam­men­ar­beit zu schaf­fen

Die tech­ni­sche Infra­struk­tur der Soli­dara Digi­tal Ser­vices EOOD schafft dafür die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen inner­halb einer gemein­schaft­lich nutz­ba­ren Cloud Umge­bung.

Dabei bleibt die Ver­ant­wor­tung für den Umgang mit Infor­ma­tio­nen ein wich­ti­ger Bestand­teil jeder digi­ta­len Gemein­schaft.

Ver­trau­en ent­steht nur dort, wo Trans­pa­renz und Nach­voll­zieh­bar­keit gewähr­leis­tet sind.

Die kom­men­den Jah­re wer­den ver­mut­lich zei­gen, dass ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Daten zu den wich­tigs­ten Unter­schei­dungs­merk­ma­len digi­ta­ler Gemein­schaf­ten gehö­ren wird.

Men­schen wer­den zuneh­mend ent­schei­den, wel­chen Orga­ni­sa­tio­nen sie ihre Infor­ma­tio­nen anver­trau­en und wel­che Wer­te die­se Orga­ni­sa­tio­nen ver­tre­ten.

Das Solidara.net möch­te Daten des­halb als Werk­zeug ver­ste­hen, das Men­schen unter­stützt und ihre Mög­lich­kei­ten erwei­tert.

In der nächs­ten Lek­ti­on beschäf­ti­gen wir uns mit der Fra­ge, wie Wis­sen inner­halb von Gemein­schaf­ten wach­sen kann und war­um gemein­sam genutz­te Erfah­run­gen oft wert­vol­ler sind als ein­zel­ne Infor­ma­ti­ons­quel­len.